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12. August 2009 - Der Rhönsperber im Fernsehen

Eigentlich sollte der Dreh bereits am Samstag, den 08.08. stattfinden, doch die Schönwetterperiode endete am Freitag Abend. Als ich am Samstagmorgen aus dem Fenster gucke ist klar, dass es mit den Filmaufnahmen nichts wird. Die Sicht ist sehr schlecht und die Wolkenuntergrenze nicht feststellbar. Also rufe ich Simone Kienast vom Hessischen Rundfunk an und wir verschieben die Aktion auf die nächste Woche.

Die DWD-Prognosen für den Mittwoch, den 12.08. sind gut und haben zum Glück auch gestimmt - keine Selbstverständlichkeit in der diesjährigen Segelflugsaison. Also den Termin mit "alle wetter!" festgezurrt und beide Vereinsmotorsegler über das Internet reserviert. Volker Stutzer (Dimona) und Klaus Daniel (C-Falke) sagen mir am Telefon ihre Unterstützung zu, denn der Rhönsperber soll im F-Schlepp starten und auch aus der Luft gefilmt werden.

Claudia und ich fahren am Dienstag Nachmittag auf den Flugplatz. Mit tatkräftiger Unterstützung der Vereinskameraden rüsten wir den Rhönsperber auf und stellen ihn unsere schöne, neue Vereinshalle.

Um für das Interview fit zu sein geht's früh in die Koje. Das HR3-Team ist um 09:00 Uhr auf dem Flugplatz und wir besprechen den Ablauf des Drehs. Drei Kameras kommen zum Einsatz: Kamerafrau Tine macht die Bodenaufnahmen, Simone Kienast die Luftaufnahmen und ins Cockpit kommt eine "Fingerkamera". Das Gepäckfach in der Rhönsperber-Schnauze bietet ausreichend Platz für den Rekorder. Die leichte Fingerkamera wird mit einem speziellen Knetgummi und Klebebändern unten an der Haube befestigt.

Vor der Halle geht's mit einem ersten Interview los. Zum Glück sind es ja keine Liveaufnahmen, so dass der Unfug, den man so redet, rausgeschnitten werden kann. Simone Kienast stolpert über den Haubenfaden und ich erkläre gerne, wozu der gut ist. Der Wind weht heute leicht aus West. Das ist gut, denn die Startstelle am Waldrand ist wesentlich fotogener als der Startplatz 08. Im Cockpit sitzend gibt's ein zweites Interview. Dann fährt Tine schnell zur Flugplatzmitte. Um den Start des Rhönsperbers zu filmen, wird die Kamera auf einem Stativ montiert. Der Falke startet unmittelbar nach dem Schleppzug. Um die Luftaufnahmen zu erleichtern, hält Volker den Schleppzug für ein paar Minuten in einer Höhe von etwa 600 m über Grund. Nach nur 17 min ist der Rhönsperber wieder auf dem Boden.

Da der Beitrag über den Rhönsperber in der täglichen Wettershow von HR3 bereits am Abend gesendet werden soll, müssen Simone Kienast und Tine schnell wieder zurück nach Frankfurt. Sie können aber gerne den Gastflug im Segelflugzeug nachholen! Claudia macht am Nachmittag noch drei Windenstarts, bevor wir den Rhönsperber wieder abrüsten.

Vielen Dank an Alle - der Dreh hat perfekt geklappt! Dem Rhönsperber haben wir die tolle Reportage natürlich auch gezeigt und er (sie?) ist sehr zufrieden mit der Arbeit des Hessischen Rundfunks...

 

Fotos 64, 96 und 109 von Daniel Mayer, sonst Claudia Gallikowski und Jens-Christian Henke

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18.08.2009